Der Buchstabe "J"

Buchstabe "J"

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Jackson, Michael: Pop-Musiker. Wurde stark von der Hiphop-Kultur beeinflusst. Sein Tanzstil "Moonwalk" stammt aus dem Breakdance, ebenso wurde und wird das B-Boying von Michaels Stil beeinflußt.

Jam: Bezeichnung für HipHop-Großveranstaltungen, zu der sich Akteure aus allen Bereichen des Hiphop zusammenfinden und ihre Kultur aktiv leben und zeigen. Zu einer Jam gehören daher: MC's, DJ's, Musiker, Writer, B-Boys und Girls.

Jay-Z a.k.a. Jhigga: (Shawn Carter) Rapper und Unternehmer. Aus Brooklyn New York(USA).Erstmals auf einer Platte war Jay-Z schon 1990 zu hören (mit The Jaz "The Originators") und wenig später auf dem Original Flavour Stück "Can I Get A Open?". Gründete zusammen mit seinen Partnern Damon Dash und Kareem "Biggs" Burke ein Platten-Label mit dem Namen Roc-A-Fella Records, das ein Joint Venture mit Priority Records einging.Die erste Veröffentlichung auf dem neuen Label war dann auch von Jay Z, der mit seinem Debütalbum "Reasonable Doubt" (1996) für reichlich Furore sorgte. Besonders bei R & B Künstlern war Jay Z sehr gefragt und so absolvierte er Gastauftritte für Blackstreet, Changing Faces, The Braxtons und Foxy Brown, Das zweite Album "In My Lifetime Vol 1", benannt nach einer Single Jay-Z's aus dem Jahr 1995, entstand 1998 unter der tatkräftigen Mithilfe von Leuten wie Foxy Brown, Babyface, Puff Daddy, Lil' Kim und DJ Premier.

Jazzkantine: Name des bisher größten und erfolgreichsten deutschen HipHop- Jazz-Projektes. Wurde von Matthias Lanzer von Rap Nation im Jahre 1993 ins Leben gerufen und umgesetzt. Mittlerweile basiert die Jazzkantine auf ein zwölf Personen umfassendes Stammteam, welches stets durch Gastmusiker verschiedenster Genres ergänzt wird. Die Skala reicht von Wu-Tang über den Wolf, bis hin zu Westbam und von Capuccino über Coolio bis zu Cora E.und den Stieber Twins.Im Oktober 1994 erschien neben der Maxi "Respekt", auch das erste "Jazzkantine" Album. Im September 1996 folgte das erste Live-Album "Frisch gepresst & Live". Allein in jenem Jahr standen die Musiker auf mehr als 100 Bühnen.1998 erschien "Das Geheimrezept". Außerdem begleiteten sie den damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog über zwei Wochen durch Südafrika. Siehe auch Rap Nation, Matthias Lanzer, Aleksey, Cappucino, Fresh Familee.

Jazzmatazz: Soloprojekt von Guru bei dem er zusammen mit Größen der Jazzmusik, Sängern und MC's zusammenarbeitet. Auf den überaus erfolgreichen Alben "Jazzmatazz Volume 1" (1993 auf Chrysalis/EMI Records) und "Jazzmatazz Volume 2" (1995), versuchte er sich an einer "experimentellen Fusion von HipHop und Life Jazz". Am Projekt beteiligten sich Künstler wie Donald Bird, Roy Ayers, Ronny Jordon, CourtneyPine, N'Dea Davenport, DC Lee, Chaka Khan, MC Solaar, Kool Keith, Big Shug und Jamiroquai.

Jazzy: B-Boy aus (NL). Pflegt gute Kontakte zu anderen B-Boys in Frankreich und rief dort auch mit Storm das Storm & Jazzy Project ins Leben.

JB's/JBeez: Siehe Jungle Brothers.

Jeru the Damaja: (Kendrick Jeru Davis) MC aus Brooklyn, New York (USA). Als Mitglied der Gang Starr Foundation rappte er eine Strophe des Liedes "I'm the Man" das auf dem 1992er Gang Starr Album "Daily Operation" zu finden ist.1993 ging er mit Gang Starr erstmalig auf Tour und noch im selben Jahr entstand seine von DJ Premier produzierte Debut-Maxi "Come Clean". Als Klassiker und Evergreen ging dieser Undergroundsmashhit in die Annalen des HipHop ein und verschaffte Jeru einen Vertrag mit Payday Records. Ein Jahr später kam das vollständig von Premier produzierte erste Album "The Sun Rises In The East" auf den Markt. Alle Singles, die in diesem Jahr erschienen: "You Can't Stop Da Prophet" (mit einem Remix von Pete Rock), "Dirty Rotten Scoundrel" und "Come Clean" waren Untergrundhits. Das Album verkaufte sich über 300000 Mal. Bevor 1996 die zweite LP "Wrath OfThe Math" entstand, gastierte Jeru auf den Platten von den Digable Planets, "Return Of The Crooklyn Dogers" (zusammenmit OC und Chubb Rock), dem Titelstück auf dem D&D Projekts Sampler und bei Walkin' Large aus Wuppertal Die Singleauskopplungen "Ya Playin' Yourself" und "Me Or The Papes" machten auch dieses Album zu einem Erfolg.

Jigsaw: Siehe Joined Individuals Gaining Strenght Around The World.

Jive: 1. Bezeichnung für afroamerikanische Slang-Sprache.2. Name eines großen auf Black Music spezialisierten, amerikanischen Labels, siehe Jive-Records.3. Bezeichnung einer durch Afroamerikaner geprägte Tanzform der frühen zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts.

Jive-Records: (erst Teldec, dann BMG) Wurde in den frühen 80ern von Barry Weiss und Clive Calder, einem aus Südafrika stammenden Musiker, der schon die Labels CCP und Zomba ins Leben rief, gegründet. Der erste große Jive-Erfolg war die Jive-Debut-LP des Musikers Billy Ocean. Bald richteten Calder und Weiss ihr Augenmerk auf die, sich stets weiterentwickelnde HipHop-Musik. Die Gruppe Whodini wurde unter Vertrag genommen. Damit war der Grundstein für die weitere Entwicklung des Labels gelegt. Weitere HipHop Acts wie A Tribe Called Quest, Too Short, KRS One und Kool Moe Dee wurden in den nächsten zwei Jahrzehnten unter Vertrag genommen. Jive gehört nun zu den wichtigsten, HipHop veröffentlichenden, Labels weltweit.Den kommerziell bisher größte Erfolg, erzielte Jive mit dem R'n'B-Sänger R.Kelly und der Pop-Gruppe The Backstreet-Boys.

Joined Individuals Gaining Strenght Around The World: Internationaler Zusammenschluß diverser Rapper, Breaker, DJ's und Writer, die es sich zum Ziel gesetzt haben, HipHop-Aktivisten der ganzen Welt zusammenzubringen und innerhalb der HipHop-Szene eine Art Infrastruktur zu bilden.

Joint: Siehe Blunt.

Jugendarbeit: (z.B.: Swat, HipHop Mobil, Hip Hop Hamburg e.V.).

Juice: Hiphop Magazin von der Münchener Piranha-Media GmbH.

Juice Crew: Lose Ansammlung von MC's und Produzenten aus Queens, New York. Die Juce Crew, vergleichbar mit dem Wu-Tang Clan der heutigen Tage, war die bestimmende HipHop-Dynastie im NewYork der Mitt-bis End-80erJahre.Um den übermächtigen HipHop-Produzenten und DJ Marley Marl scharten sich MC's wie Biz Markie, Big Daddy Kane, MC Shan, Roxanne Shanté, Kool G Rap & DJPolo, Masta Ace und viele andere. Fast alle ihre Platten wurden auf Cold Chillin' veröffentlicht und neben den zahlreichen Soloalben der Crew-Mitglieder erschienen mehrere Juice Crew Sampler wie auch gemeinschaftliche Singles, die fast alle große Hits wurden, Verbreitung fand die Musik der Juice Crew nicht zuletzt dank der von Marley Marl moderierten Radiosendung Mr, Magic's Rap Attack, die im New York dieser Tage Kult war.

Julio 204: Writer aus New York (USA), der in den 60ern neben Taki 183 und anderen, als erster durch Signaturen-Graffiti (Tags) bekannt wurde.Die 204 bezeichnet seine Straße, in der er wohnte.Er brachte seine Tags, im Gegensatz zu heutigen Writern eher an abgelegenen Stellen an, 1970 wurde er gefasst und in eine psychiatrische Klinik eingewiesen.

Jungle Brothers: HipHop-Band aus Brooklyn und Harlem, New York (USA), bestehend aus Afrika Baby Bam (Nathaniel Hall), Mike G (Micheal Small) und DJ Sammy B (Sammy Burwell).Die Jungle Brothers formten sich Mitte der 80er. Ohne einen Plattenvertrag machten sich die JB's im NewYorker Untergrund einen Namen, 1988 produzierten sie ihre erste LP "Straight Out The Jungle" auf dem kleinen Dance Label Idler's/ Warlock Records. Heute sind das Album genau wie die daraus entnommenen Singles "Jimbrowski", "Because I Got It Like That" und "Straight Out The Jungle" allesamt HipHop-Klassiker, die schon eine Neuauflage erlebt haben, dann ihr nächstes Album "Done By The Forces Of Nature" (1989). Nach dem großen Erfolg des ersten Albums, hatten sie 1989 einen Vertrag mit Warner Bros Records unterschrieben. Es dauerte vier Jahre, ehe 1993 das dritte Album "Jbeez Wit Da Remedy" auf den Markt kam. 1995 entließ sie Warner aus ihrem Vertrag, das Trio unterschrieb bei Gee Street/V2 Records und veröffentlichte 1997 die Hitsingle "How Ya Want It We Got It" (zusammen mit De La Soul und A Tribe Called Quest von den Native Tounges). Nachdem die Single in den Clubs und Radiosendern rund um den Globus gelaufen war, wurde das wenig später erschienene, vierte Album ein voller Erfolg. Sie formten die Native Tongue Familie neu und machten die Zulu-Nation wieder populär. Ende der 80erJahre waren sie mit ihrer Kleidung und Philosophie Vorreiter einer starken Welle des Afrozentrismus, der in New York einsetzte.

Junior M.A.F.I.A.: Gruppe von Rappern aus Brooklyn, New York (USA) mit Little Caesear, Chico, Nino Brown (zusammen The Sixes), Trife und Larceny (The Snakes), Lil' Kim, Klepto. Die Junior M.A.F.I.A. (Masters At Finding Intelligent Attitudes) verdanken ihren Erfolg dem Rap Superstar Notrious B.I.G., der seinen Freunden versprochen hatte, daß er sie auf die Straße des Erfolges mitnehmen würde, was ihm dank seiner enormen Popularität auch gelang.1995 landeten sie einen Plattenvertrag mit Big Beat/Atlantic Records und veröffentlichten ihre Debütsingle "Players Anthem" die von DJ Clark Kent produziert wurde und durch Biggie Smalls unterstützt wurde. Es folgte das Debutalbum "Conspiracy" (1995), mit den Hitsingles "Get Money" und "Gettin' Money Remix". Produziert wurde es von Clark Kent, Daddy-O (früher Steatsasonic) Akshun und Special Ed. BODY TABLE ENDE! --> Footer Start -->



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