Der Buchstabe "F"

Buchstabe "F"

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

F A B: (Freaks Association Bremen) HipHop Crew aus Bremen (D). Mitglieder: Immo, Ferris, Pee. Die laut und abgedreht wirkende Gruppe bahnte sich mit Songs wie "Freiheit" und "Disstraktion" ihren Weg in die Ohren der deutschen HipHop-Hörerschaft. Die "Freaks" LP erschien auf MZEE Records. Auf ihr hatten auch MC René und Spax Gastauftritte. Dann wechselten sie zu Epic und Community. Neben der Beteiligung an einigen Compilations wie dem "Breitseite" Sampler hatten sie bei einer Vielzahl von Live-Performances die Möglichkeit, reichlich Bühnenerfahrungen zu sammeln. Seit 1997 begannen die Mitglieder von F.A.B., getrennte Wege zu gehen.

Fading: Oder faden, ist ein Begriff aus dem Writing/DJing, der einen sanften Farbverlauf bezeichnet. Fadings sind besonders für Anfänger eine recht schwere Technik. Wenn der Begriff beim DJing benutzt wird, geht es um den Übergang von einem Musikstück in das Nächste.

Fake: (engl.: "unecht") Bezeichnung für Dinge im HipHop, die nicht echt, nicht real sondern aufgesetzt sind. Ein Fake-MC beispielsweise ist ein Rapper, der nicht zu HipHop steht.

Falco: Musiker aus Österreich (A). Ist 1998 verstorben. Er ist einer der ersten Musiker, der in deutscher Sprache rappte.

Fame: (engl.:Ruhm) Eines der Hauptziele der HipHop-Aktivisten ist es Fame zu erlangen und dadurch der Anonymität und Belanglosigkeit des alltäglichen Lebens zu entrinnen. Die Writer arbeiten hier am sichtbarsten an diesem Ziel, indem sie ihren Namen überall in der Stadt und darüber hinaus verbreiten. Wenn erst einmal genügend Fame erreicht wurde, kann man sich des Respekts der anderen sicher sein und so auch als "annerkanntes Mitglied der Gesellschaft" schneller neue Verbindungen zu anderen aufbauen. Ein weiterer Grund, sich aktiv im HipHop zu engagieren sind politische Gründe, weil man etwas ausdrücken möchte, weil man eine Message hat und man HipHop als geeignetes Medium betrachtet.

Fame-Bitch: Abfällige Bezeichnung für Frauen, die sich gern mit Bekanntheiten aus der HipHop-Szene schmücken.

Fanta 4: Siehe Fantastischen Vier, Die.

Fantastischen Vier, Die: HipHop-Gruppe aus Stuttgart. Dazu gehören: Thomas D. (Thomas Dürr), Smudo (Michael B. Schmidt), Andy Y. (Andreas Riecke) und Deejot Hausmarke (Michael Beck). Erster Track auf der 91er "Krauts With Attidude", dann die Maxi "Hausmeister Thomas D" (1991), die LP "Jetzt Gehts Ab!" (1991), die Maxis: "Mikrofonprofessor" (1991), "Frohes Fest" (1991), "Hausmeister Thomas D" (1992), "Die Da!?! " (1992), "Saft" (1992), "Vier Gewinnt" (1992), "Laß Die Sonne Rein" (1992), "Zu Geil Für Diese Welt" (1993), die LP "Die Vierte Dimension" (1993), "Tag Am Meer" (12"-1994), "Megavier" (LP1994), ein Track auf der Compilation "Hand In Hand" (1995), "Sie ist Weg" (12"-1995), "Lauschgift" (LP-1995), "Populär" (12"-1996), "Nur In Deinem Kopf" (12"-1996), "Live & Direkt" (Doppel LP 1996), "Sie Muß Raus"(12"-1996),"Picknicker" (12"-1997),"FantastischenVier Versus Sens Unik-Original" (12"-1997). Die Fantastischen Vier waren anerkanntermaßen diejenigen, die HipHop in deutscher Sprache marktfähig machten.

Fanzine: Bezeichnung für ein kleines, unabhängiges, meist mit einfachen Mitteln erstelltes Magazin. Zu den nennenswerten deutschen HipHopFanzines und Magazinen zählten und zählen Rap Nation, MZEE, das S.W.A.T. Inzine, MK ZWO (ehemals Mik's News/ Mik's X-Side News), Tribes Of Da Undaground, Boomy, Elements, Munich Production, In Full Effect, Backspin, Bounce, On The Run, Tuff Stuff, Storm, Backjumps, Overkill, 40below, Fame wie Sau, Outline und ATTF. Zu den größeren, über HipHop berichtenden Medien gehören die deutsche Version der HipHop Connection, BAD, jetzt Jazzthing, das Magazin Juice, die Spex und Visions.

Fatcap: 1. Sprühaufsatz, mit dem besonders breite Sprühstärken möglich sind. Oft werden Fatcaps so präpariert, daß der Strahl noch breiter wird. Der New Yorker Writer Super Cool soll der erste gewesen sein, der in den 70ern ein Fatcap benutzte. 2. Graffiti-Magazin. Aus Norwegen (N). Erschien 1989 zum ersten Mal als kleines achtseitiges Heft. Hatte den Anspruch, alle Bereiche des HipHop abzudecken. Heute hat das Heft eine Auflage von 3000 Stück und ist weltweit käuflich. Schwerpunkt ist Graffiti.

Fatlaces: Breite Schnürsenkel, die in Sportschuhen (sogenannten Sneakers) getragen werden.

FBI: (Fabulous Bomb Inability) Deutsch-Französiche Writercrew. Wurde1985 von den in Paris lebenden deutschen Writern Gawki und Gor gegründet. Weitere Mitglieder: Loomit, Bomber, Chintz, Shark, Cemnoz und Don-M-Zaza aus Deutschland, sowie aus Paris Skale und Croy 2. Mit ihren großformatigen und aufwendigen Bildern hatte FBI besonderen Einfluß auf die gesamte deutsche Writerszene.

FBP: (Fettes Brot Partei). Siehe Fettes Brot.

Fett: Titel einer deutschsprachigen HipHop-Fernsehsendung auf MTV Europe.

Fettes Brot: HipHop-Crew aus Hamburg (D). 1992 geründet. Mitglieder: Schiffmeister, Doc Renz, König Boris (B. Lauterbach, M. Schrader, B. Warns) Rabauke, "Super" Mario von Hacht. Schiffmeister war ursprünglich nur als Writer aktiv, spezialisierte sich dann jedoch auf die Musik. Zu den Mitbegründern der Formation zählte auch Tobi (Gubb), der schon mit Doc Renz bei den Poets of Peeze (ehemals Brotherhood) rappte und jetzt bei Fünf Sterne Deluxe mitwirkt. Mit den Poets of Peeze hatten Doc Renz und Tobi bereits einige Songs auf den Samplern "The Cook Monster" und "Soul Of The City" sowie eine Mini-LP namens "Eloquent Poetry". Ebenfalls mit einer Mini-LP, die sich "Mitschnaker" nannte, begannen Fettes Brot ihre musikalische Karriere. Das erste richtige Album von Fettes Brot "Auf einem Auge blöd", verkaufte sich bis zum Ende des Veröffentlichungsjahres 1995 über 30.000 Mal. Erster großer Medienerfolg war der Song "Nordisch by Nature", der unter Mitwirkung von Fischmob, Tobi & Bo und Eißfeldt von den Absolute Beginnaz entstand. Am 1. April 1996 erschien die Single "Jein" und bald darauf das Doppelalbum "Außen Top Hits, Innen Geschmack". 1997 offerierte ihnen der Radiosender Fritz (das Jugendprogramm des Ostdeutschen Rundfunks Brandenburg) die Möglichkeit, eine eigene wöchentliche, einstündige Radiosendung zu gestalten. Diese nannte sich "Forellentee" und wurde jeden Sonntag um 19.00 Uhr ausgestrahlt. Dem Video von ihrem Song "Lieblingslied" gelang 1998 der Sprung in die Rotationsschleifen der großen Musiksender MTV und VIVA. Fettes Brot sind Begründer der FBP (Fettes Brot Partei) und Sponsor des SUS Waldenau. Rabauke rief gemeinsam mit dem Hamburger Dendemann die Gruppe Eins Zwo ins Leben. Die Stücke wurden neu aufgenommen, in den New Yorker D&D Studios abgemischt und von YO MAMA Records als EP "Sport" veröffentlicht. Zudem beteiligte sich Dendemann an dem Song auf der B-Seite der Single "Viele Wege führen nach Rom". Für die Erarbeitung ihrer 98er Langspielplatte "Fettes Brot läßt grüßen", die am 5. Oktober 1998 erschien, zogen sie sich in ein Einfamilienhaus in dörflicher Umgebung zurück. Der Veröffentlichung folgte eine Tour durch den deutschsprachigen Teil Europas.

Fill In: Bezeichnung beim Writing für die Füllung der Buchstaben. Gemeint ist damit alles, was sich innerhalb der Outlines befindet.

Final Call: Sprachrohr der Nation Of Islam.

First Lines: Bezeichnung beim Writing für die ersten Linien, die als Skizze zur Orientierung vorgesprüht werden. Wenn die First Lines oder auch First Outlines fertig sind, wird mit den Fill Ins begonnen. Das Sprühen der First Lines wird oft auch nur als Vorspühen oder Vorziehen bezeichnet.

Fischmob: HipHop-Gruppe aus Hamburg. Mitglieder: Cosmic DJ (D. Sommer), Der Schreckliche Sven (Sven Mikolajewicz), DJ Koze (S. Kozalla), Stachy. Die Gruppe gründete sich im Juli 1993 als Parallelprojekt zu Cosmic DJ's und Sven's Band TBC-Attack. Unter diesem Namen veröffentlichten sie ein paar Kassetten. Der Schreckliche Sven, der sich ursprünglich Timebomb nannte und Cosmic DJ stammen aus Flensburg, zogen aber später nach Hamburg. Auch DJ Koze war schon vor der Gründung der Gruppe musikalisch aktiv. 1991 wurde er zum Vize-Meister der Meisterschaften des DMC (DJ Mix Club) und wirkte bei den Daily Opressors und Space Funk mit. Ein knappes Jahr nach der Fischob-Gründung erschien bei Plattenmeister die erste Maxi "Ey aller", der 1995 das Debut-Album "Männer können seine Gefühle nicht zeigen". Die Platte ging innerhalb des ersten Verkaufsjahres mehr als 10.000 Mal über die Ladentische und bis 1998 weitere 40000 Mal. Ende 1995 ging der Fischmob auf Tour quer durch Deutschland. Mit den Songs "Tut Mir Leid" und "Bonanzarad" gelang ihnen sogar der Sprung auf die Rotationsschienen einiger Radiosender. Zusammen mit der Punk-Band No Not Now veröffentlichten sie eine Split-Single, die gegenseitige Coverversionen enthielt. Mitgewirkt haben sie außerdem am Fettes Brot-Hit "Nordisch by Nature". DJ Koze veröffentlichte 1996 als Adolf Noise eine EP. Auch Der Schreckliche Sven ging zwischenzeitlich seinen eigenen Weg und brachte eine Trip Hop-LP mit dem Titel "Gleiche Höhe ist kein Abseits" heraus. Gelegentlich war Fischmob als Vorprogramm der Ärzte zu sehen. 1998 traten sie nach Abschluß eines Joint Ventures mit Alternation/Intercord, wobei Plattenmeister das für sie zuständige Label blieb, aus der Dunkelheit hervor. Eine Vielzahl von Maxis und die LP "Power" wurden auf den Markt gebracht. Der erfolgreichste Song dieses Longplayers war "Susanne zur Freiheit", der unter Mitwirkung der Stieber Twins, Smudo und Hausmarke von den Fantastischen Vier, Dendemann von Eins Zwo und einigen anderen entstand.

Fistglide: Begriff aus dem Breakdance. Der Fistglide ist eng mit dem Handspin verwandt. Der Bewegungsablauf ist derselbe wie beim Handspin. Allerdings dreht sich der Tänzer hierbei auf der Faust.

Flare: Begriff aus dem Breakdance. Bezeichnet Kreisbewegungen um die Arme, ursprünglich auf Pferden ausgeübt. Der Begriff wurde vom Nachnamen des Turners Thomas Flare abgeleitet.

Flashdance: 1983 von Adrian Lyne gedrehter Breakdance-Film, bei dem Tänzer wie Crazy Legs von der Rocksteady Crew mitwirkten.

Flats: Bezeichnung aus dem Writing. Für alte New Yorker Subway-Waggons, die sich wegen ihrer Oberflächenbeschaffenheit besonders gut zum Besprühen eignen.

Flavor: (engl:Geschmack) Lebensgefühl oder auch Stil.

Flight Cases: (engl.:Flugkoffer) Stabile Koffer in denen meist technisches Gerät, aber auch Platten transportiert werden, um sie vor Beschädigung zu schützen.

Flint 707: Writer aus New York, der in den frühen 70ern als erster Clouds als Designs benutzte.

Flips: Begriff aus dem Breakdance. Die Flips gehören zu den Powermoves und beinhalten alle Formen von Überschlägen. Hier sind in erster Linie Salto und Flic Flac zu nennen.

Floats: Begriff aus dem Breakdance. Die Floats gehören zu den Powermoves. Hierbei schwebt der Körper des Tänzers waagerecht über dem Boden und wird von den laufenden Händen gestützt. Floats können nur in Drehbewegungen umgesetzt werden. Sind die Arme während der Drehbewegung ausgestreckt und die Beine angewinkelt, so spricht man von Highturtles. Sind die Gliedmaßen während der Drehbewegung angezogen, so spricht man von Turtles. Wird die Drehbewegung mit gestreckten Armen vollführt, so bezeichnet man dies als Wulf.

Flow: Beim Rappen: Bezeichnung für den harmonischen Fluß der Stimme. Flow ist ein wichtiges Qualitätsmerkmal eines Rappers, welches bei Battles auch oft in die Bewertung mit einfließt. Ein Rapper mit Flow gerät nicht ins Stottern, behilft sich keiner Füllwörter, spricht flüssig und dennoch im Takt.

Fly-Boy: Dehnbarer Begriff für einen Breaker, HipHopper, B-Boy, HipHop-Aktivisten und Konsumenten.

Flyer: Allgemeine Bezeichnung für Veranstaltungswerbung in Form von Flugblättern oder Kärtchen, die nicht nur im HipHop Verwendung findet.

Flygirl: Ursprüngliche Bezeichnung für ein "Breakdance-Mädchen", wird aber auch häufig als Synonym für Hiphopperin verwendet.

Flying Steps: Eine der besten Breaker-Crews aus Berlin (D). Sind auch überregional bekannt.

Foot Letters: Synonym für Hump Letters.

Foot Work: Begriff aus dem Breakdance. Synonym für Downrocks.

Forbidden Art: Video-Graffiti-Magazine aus New York(USA). Erscheint seit 1991 unregelmäßig.

Four Music: Plattenfirma (Tochter von Sony) aus Stuttgart (D). Four Music ist ein sehr junges, von den Fantastischen Vier ins Leben gerufenes Label, welches sich auf Black Music spezialisiert hat und nicht nur HipHop in sein Repertoire aufnehmen möchte. Die Mitglieder der Fantastischen Vier übernehmen aufgrund ihrer langjährigen Erfahrungen im Musik-Geschäft innerhalb des Unternehmens hauptsächlich A&R-Tätigkeiten. Der Geschäftsführer der Firma, Fritz Braum war ursprünglich für Sony tätig. Der Produktmanager Marcus Meyn ist Mitglied der Band Camouflage. Zu den bei Four Music unter Vertrag stehenden Künstlern gehören unter anderem der Freundeskreis, DJ Tommekk, die Lemonbabies und Sens Unik.

Freedom Train: Bezeichnung aus dem Writing. Einer der ersten Wholetrains überhaupt, der 1976 in New York von Cane, FlameOne und Mad 103 zur 200-Jahr-Feier der USA gesprüht wurde und der in die Geschichte des Writing einging. Der Zug wurde am gleichen Tag aus dem Verkehr gezogen, nachdem die Writer bereits verhaftet waren.

Freestyle: Bezeichnet beim Rappen das improvisierte Reimen, also das Kreieren von Versen in Echtzeit. Beim Writing steht es für das Sprühen eines Styles ohne Skizze.

Freezes: Begriff aus dem Breakdance. Freezes gehören zu den Powermoves und bezeichnen ein abschließendes, wie angefroren erscheinendes Verweilen in einer Position. Freezes leben von Eigenkreationen. Zu den wichtigsten und bekanntesten Freezes zählen der Baby Freeze, der Atornic Freeze und der Share Freeze. Oft wird ein Freeze als Abschlußmove benutzt.

Freight-Train: (engl.:Güterzüge). Bezeichnung aus dem Writing. Da diese seltener gebufft werden und oft auch nicht so scharf bewacht sind wie Personenzüge, werden Güterzüge gerade in den USA immer häufiger besprüht. Beispiel hierfür ist besonders L.A. Da es sehr viele Güterzüge gibt und diese nicht regelmäßig und auch auf verschiedenen Strecken verkehren, ist es stets ungewiß, wo und wann ein auf ihnen gesprühtes Bild wieder auftauchen wird.

Fresh Familee: HipHop-Crew aus Ratingen bei Duesseldorf.

Fresh Fest, The: HipHop-Festival. Tournee mit den größten HipHopActs der 80er.

Fresh'n'Attack: Breakercrew aus Berlin (D).

Fresh Stuff: HipHop-Sampler-Reihe aus der Schweiz. Seit 1990 jährlich erscheinende Sampler-Reihe, die von PD Slice zusammengestellt wurde.

Freundeskreis/Maximilian & Sein Freundeskreis: HipHop-Crew aus Stuttgart (D). Mitglieder: Maximilian, Sékou, Phillipe Kayser (Fender Rhodes) und Friction (Johnny Calzone). Livemusiker: Tommy W. Drums; Donato, Gitarre; Cassandra Stehen, Gesang; Christopher The Philosopher, Bass. Der seit 1996 existierende Freundeskreis gehört zu den bisher erfolgreichsten deutschen HipHop-Formationen. Dem Freundeskreis gelang mit Titeln wie "Anna - Immer wenn es regnet", "Wenn der Vorhang fällt" und "Leg' Dein Ohr auf die Schiene der Geschichte" der Durchbruch. Sie erhielten die Möglichkeit, einen Vertrag mit Four Music zu schließen. Ihre Songs liefen bald auf den Musiksendern -MTV und Viva und einer Vielzahl von deutschen Radiostationen. Der Westdeutsche Rundfunk übertrug sogar einen ihrer Live-Auftritte. Die Gruppe arbeitete bereits mit Bands wie den Massiven Tönen, gemeinsam zur Stuttgarter Kolchose gehörend und Sens Unik zusammen. Sekou, der erst später zur Gruppe stieß, stammt aus Boston und war früher Mitglied bei The Phlow, wo er an der auf Intercord veröffentlichten Langspielplatte "Phlowtation" mitwirkte. Phillipe Kayser arbeitete bereits zusammen mit dem französischen Rapper Menelik am Projekt No Sé Friction beschränkte sich in seinem bisherigen Schaffen nicht nur auf reinen HipHop, sondern arbeitete auch an diversen Drum'N'Bass- und Trip Hop-Stücken und remixte Songs der Fantastischen Vier.

From here to ... : Graffiti-Magazin aus Norwegen (N). In englischer Sprache. Wie die meisten Magazine mit etwas größerer Auflage kann man es in fast allen europäischen Staaten, in denen eine Writer-Szene existiert, bekommen.

Frontflip: Begriff aus den Breakdance, bezeichnet einen Überschlag vorwärts, bei dem sich der Breaker am Ende wieder in seiner Ausgangsposition befindet.

Full Effect: Graffiti-Magazin aus Australien. Ist in Europa und Amerika erhältlich.

Fume: Writer aus Düsseldorf (D). Seit Anfang der 80er aktiv.

Fünf Sterne Deluxe: HipHop-Guppe aus Hamburg (D). Mitglieder: Tobi (T. Schmidt), BO, Marcnesium (M. Clausen), Coolman (Mario Kullmann). Die 1997 in Hamburg ins Leben gerufene HipHop-Gruppe Fünf Sterne Deluxe gehört zu den innerhalb kürzester Zeit am erfolgreichsten gewordener HipHop-Formationen Deutschlands. Die Maxi-Auskopplung der ersten LP "Silium", namens "Willst Du mit mir geh'n", die unter Mitwirkung von Biz Markie entstand, wurde zum Chartbreaker. Der Rapper Ferris, ehemals Mitglied der Bremer Gruppe FAB hatte auf der LP einen Solo-Part erhalten. Auch holte man sich die Beatminerz und DJ's wie Thomilla für Remixes einiger Songs zu Hilfe. Fünf Sterne Deluxe gehörte bald zu den wichtigsten Produkten des Hamburger Labels YO MAMA. Der Rapper Tobi war früher Mitglied der Poets Of Peeze und Mitbegründer von Fettes Brot. Zusammen mit Bo bildete er die Gruppe Der Tobi & Das Bo. Marcnesium, aus dem engeren Fischmob-Umfeld stammend, übernahm auch die Cover-Gestaltung für DJ Koze's Solo-Platte und die Fischmob LP. Fünf Sterne Deluxe partizipierten 1998 auch am Film "Kurz und Schmerzlos", dem Debutstreifen des Regisseurs Fatih Akins und wirkten ebenso am Soundtrack des Films mit

Funky Grossangriff: Eine der besten Breakdance Crews aus Berlin.



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